Ausflug in das Technomuseum

Am Freitag den 9.03.2018 sind wir, die 8.1.4, an unserem Projekttag mit der Bahn ins Technoseum nach Mannheim gefahren.

Als erstes sind wir zur Nebelkammer gegangen und haben uns dann an einer anderen Stelle im Museum Sachen angeschaut, die radioaktiv sind. Es waren Dinge, mit denen wir oft umgehen und nicht wissen, dass sie radioaktiv sind. Dort war zum Beispiel radioaktives Material in einem alten Wecker der leuchtet. Diese Art von Wecker gibt es heute kaum oder gar nicht mehr. Ein frisch gegossenes Stück Beton kann auch radioaktiv sein und noch viele andere Sachen sind radioaktiv.

Jetzt ging es ins Labor. Dort hat uns die Museumsführerin erklärt was Radioaktivität ist und in welcher Einheit man diese misst. Diese wird in Becquerel gemessen. Dann haben wir mit einem Geiger-Müller-Zählrohr die Radioaktivität gemessen. Mit diesem Gerät haben wir dann den Wert in der Luft bestimmt. Danach haben wir uns in vier Gruppen aufgeteilt und nacheinander verschiedene Stationen bearbeitet. Bei der ersten Station hat man die Radioaktivität von Steinen, Dünger und Jodsalz gemessen. Der Stein hatte am wenigsten Radioaktivität, dann kam das Jodsalz und am meisten Radioaktivität konnten wir bei dem Dünger messen.

Danach bekamen wir bei unserer zweiten Station einen radioaktiven Stein aus dem Schwarzwald. Wieder haben die Radioaktivität gemessen. Anschließend haben wir Papierblätter oder Aluminium davor gehalten und beobachtet, dass der Wert der Radioaktivität gesunken ist. Durch das Aluminium wurde der Wert also viel geringer.

An der nächsten Station wurde die Halbwertszeit thematisiert. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, haben wir 100 Würfel gleichzeitig gewürfelt und alle, die die Zahl sechs angezeigt haben, an die Seite gelegt und gezählt. Wir haben so lange gewürfelt, bis kein Würfel mehr übrig blieb. So haben wir gelernt, wie die Halbwertszeit ausgerechnet wird.

Zur vierten Station sind wir leider nicht mehr gekommen, da wir keine Zeit mehr hatten. Aber dort ginge es darum, das Alter verschiedener Gegenstände mit Hilfe eines Computers zu errechnen .

Schließlich erfuhren wir, welche Behälter nötig sind, um die radioaktiven Stoffe sicher zu lagern und welche Schutzkleidung die Leute, die mit solchen Stoffen in Berührung kommen, anziehen müssen. Uns wurde auch erklärt, dass diese immer ein Gerät dabei haben müssen, das die Höhe der radioaktive Belastung zeigt. Dies dient dazu, eine Überschreitung der höchstmöglichen Belastung zu vermeiden und somit zum Schutz ihrer Gesundheit.
Durch die Referentin lernten wir, dass man radioaktive Strahlung auch in der Medizin, zum Beispiel bei einer Röntgenaufnahme verwendet.
Die Museumsführerin schloss ihre Erklärung, indem sie noch auf die Katastrophen der Kernkraftwerke in Fukushima und Tschernobyl einging.

Am Ende der Führung durch das Museum haben wir uns noch den Aufbau von einem Atomkraftwerk angeschaut. Das Modell zeigte das Atomkraftwerk bei Obrigheim. Das liegt in der Nähe von uns, bei Mosbach am Neckar.

Dann war der Museumsbesuch auch schon um. Wir fanden alles sehr interessant und haben viel Neues dazu gelernt. Zum Abschluss haben wir noch ein Erinnerungsfoto gemacht und sind anschließend mit der OEG zurück nach Weinheim gefahren. Es war ein sehr schöner Projekttag.

Bildergalerie

Seite wird geladen
Ausflug in das Technoseum