Wir sind stolz darauf, dass unsere Schule den Namen Dietrich Bonhoeffers trägt.

Lebenslauf Dietrich Bonhoeffers

1906-1923

 

4. Februar: Die Zwillinge Sabine und Dietrich Bonhoeffer werden als Kinder des Professors für Psychiatrie und Neurologie Karl Bonhoeffer und dessen Ehefrau Paula (geb. von Hase) in Breslau geboren.1912 zieht die Familie nach Berlin um.

 

1923-28
Studium der Evangelischen Theologie in Tübingen, Rom und Berlin. Erstes theol. Examen, Vikariat in Barcelona.
1929-30
Assistent an der Berliner Theologischen Fakultät
1930
Zweites theologisches Examen und Habilitation.
Studienaufenthalt am Union Theological Seminary in New York.
1931-33
Privatdozent an der Universität Berlin und Studentenpfarrer an der Berliner Technischen Hochschule.
Unterricht mit Konfirmanden.
1933Nach der Machtergreifung der Nazionalsozialisten äußert sich Bonhoeffer in einer Rundfunkrede kritisch zum "Führer-Begriff". Er kritisiert die NS-Judenpolitik.
1933-35
Bonhoeffer reist nach Großbritannien und übernimmt in London die Betreuung der deutschen evangelischen Gemeinde.
1934
Als Leiter einer Jugenddelegation nimmt Bonhoeffer an einer ökumenischen Tagung in Dänemark teil. Dort warnt er in seiner "Friedensrede" vor der drohenden Kriegsgefahr.
1935-37
Auf Bitten der "Bekennenden Kirche", die Christentum und NS-Rassenideologie als miteinander unvereinbar erklärt, kehrt Bonhoeffer trotz des sichtlichen Risikos als Leiter des Predigerseminars in Zingst und Finkenwalde nach Deutschland zurück.
1936
Entzug der Lehrerlaubnis für Hochschulen.
1937
Himmler verfügt per Erlass die Schließung des Finkenwalder Predigerseminars. Bonhoeffer arbeitet im Untergrund weiter.
1939
Bonhoeffer lehnt eine Berufung in die USA ab und kehrt kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs von einer Vortragsreise aus Nordamerika nach Deutschland zurück.
1940
Das von ihm illegal geleitete Predigerseminar wird zum zweiten Mal geschlossen. Bonhoeffer erhält Rede- und Schreibverbot.
Bonhoeffers Geschwister, Klaus Bonhoeffer und Christine von Dohnanyi, engagieren sich ebenfalls im Widerstand
1940-43
Über seinen Schwager Hans von Dohnanyi erhält Bonhoeffer Anschluss an den politisch-militärischen Widerstand. Als Vertrauensmann knüpft er mit Hilfe seiner ökumenischen Kontakte Verbindungen zwischen den westlichen Regierungen und dem deutschen Widerstand.
1943

7. Januar: Verlobung mit Maria von Wedemeyer
5. April: Verhaftung durch die Gestapo (Geheime Staatspolizei); Beschuldigung: Wehrkraftzersetzung.

1943-45
Inhaftierung im Militärgefängnis Berlin-Tegel, im Berliner Gestapogefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße und im Konzentrationslager (KZ) Buchenwald.
1945
Februar: Die Schutzstaffel (SS) verschleppt Bonhoeffer in das KZ Flossenbürg.
8. April: Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die US-Armee wird Dietrich Bonhoeffer von einem SS-Standgericht zum Tode verurteilt.
9. April: In den frühen Morgenstunden wird Dietrich Bonhoeffer durch den Strang hingerichtet.
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Dietrich Bonhoeffer