Beratung

In diesem Sinne findet zwischen Eltern und Schule während der gesamten Grundschulzeit ein regelmäßiger Austausch über Beobachtungen hinsichtlich der Lern- und Leistungsentwicklung des Kindes, seines Lern- und Arbeitsverhaltens, seiner Stärken und Lernpräferenzen und seines Entwicklungspotentials statt.

Gegenseitiger Informationsaustausch, unterschiedliche Perspektiven und Sichtweisen von Lehrkräften, Eltern und Kindern ermöglichen dabei einen differenzierten Blick auf das Kind und eine gemeinsame Beratung hinsichtlich möglicher Lösungs- oder Förderansätze.

Dabei bringen alle Beteiligten unterschiedliches Expertenwissen in die Gespräche ein:

  • Lehrkräfte ihr Fachwissen über Entwicklungsverläufe, Begleitung von Lernprozessen, Gestaltung von Lernumgebung ect.
  • Eltern ihr breites Wissen über ihre Kinder und deren Entwicklung, ihre Familie und deren Geschichte, Sprache, Kultur, Regeln, Traditionen ect.
  • Kinder ihre eigene Sicht auf ihr Erleben, Handeln und Lernen

„Die Beratung von Erziehungsberechtigten ist ein wesentlicher Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrags der Grundschule und gehört wie auch schon bisher zu den Aufgaben der Grundschullehrkraft. Kontinuierliche, verlässliche Information und Beratung der Erziehungsberechtigten mit verbindlichen Angeboten der Schule und ein vertrauensvolles Zusammenwirken zwischen Schule und Erziehungsberechtigten sind der Grundstein für eine tragfähige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Mit den Erziehungsberechtigten als Erziehungs- und Bildungspartnern wird die kontinuierliche Bildungsbiografie jedes einzelnen Kindes förderlich und verlässlich begleitet. Dadurch gewinnen Erziehungsberechtigte Sicherheit und werden auch bei der Übergangsentscheidung unterstützt.“ (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, 2012, S. 89)

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