STOPP-Programm

Die Schüler sollen damit im täglichen Umgang miteinander Strategien für eine gewaltfreie Lösung immer wiederkehrender Konflikte entwickeln und einüben können.

Das Programm (herausgegeben vom Persen-Verlag) wird ab dem Schuljahr 2013/2014 in allen Klassen verbindlich umgesetzt. Als Zeitfenster für die Durchführung ist stets ein oder zwei Stunden in der ersten Schulwoche nach jedem Ferienabschnitt geplant.

Das Stopp-Programm unterteilt sich in vier Bereiche

Im ersten Bereich soll den Kindern vermittelt werden, wie man mit Gefühlen, im Besonderen mit Wutanfällen und Ärger umgeht.

Der zweite Bereich beinhaltet Strategien zum Umgang mit Provokationen . Die Kinder werden dazu angehalten nicht mit Schimpfwörtern, sondern eher mit Gelassenheit auf Provokationen zu reagieren.

Im dritten Bereich geht es um Wege, Konflikte zu beenden oder erst gar nicht entstehen zu lassen. An dieser Stelle kommt die "Stopp-Hand" ins Spiel: die gehobene flache Hand und der deutliche Ausspruch "Stopp" signalisieren dem Gegenüber, dass eine Grenze erreicht wurde. Die Notwendigkeit von Ich-Botschaften wird in den Vordergrund gestellt. Soll heißen: "Ich gebe zu, dass ich..." anstelle von "Er/Sie hat aber..." und: "Ich würde mit freuen, wenn du..." anstelle von "Du sollst nicht immer...".

Der vierte und bestimmt schwierigste Bereich des Programms besteht darin, dass Konflikte auch ohne Streit gelöst werden können. Hier wird trainiert, wie man durch "Miteinander reden" zum Ziel kommen kann.

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