Leitgedanken der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule

Präambel

Mit unserem Leitbild möchten wir verlässliche Ziele, Werte und Haltungen unserer Schule festlegen, ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln sowie unsere tägliche pädagogische Arbeit transparent und nachvollziehbar machen.

Unser Leitbild wird von allen Beteiligten der Schule getragen. Schulleitung, Kollegium und Eltern haben ein Leitbild formuliert, welches eine von allen akzeptierte Entwicklungsperspektive darstellt.
Wir betrachten unsere Schule als eine anregende Lernumgebung. Hier sollen sich Kinder und Lehrer wohlfühlen, respektvoll miteinander umgehen und Freude am Lernen und Lehren haben. Unser Zusammenleben in der Schule soll durch Vertrauen und Fairness geprägt sein. Wir legen Wert darauf, dass sowohl Regeln anerkannt und eingehalten, als auch Freiräume zugelassen werden. So lernen die Schüler die Bedürfnisse anderer zu achten. Ebenso wollen wir auf eine kontinuierliche Steigerung der Unterrichtsqualität durch Individualisierung, Differenzierung und Fortbildung achten. Wir halten eine Öffnung unserer Schule nach außen und die damit verbundene Zusammenarbeit mit Eltern und schulnahen Institutionen für besonders wichtig.

Leitgedanken unserer Schule

"Gemeinsam leben / lernen"

1. Die Schule soll ein Lebens- und Erfahrungsort sein, an dem sich alle wohlfühlen.

Wir…

  • respektieren unterschiedliche Persönlichkeiten
  • tolerieren andere Einstellungs- und Lebensweisen
  • bauen vertrauensvolle Bindungen zueinander auf
  • gehen verantwortungsvoll miteinander um
  • lernen mit Konflikten umzugehen
  • übernehmen Verantwortung gegenüber eigenen und fremden Gegenständen und unserer Umwelt
  • erleben und entwickeln Gemeinschaft

Umsetzungsbeispiele:

  • Sozialtraining (STOPP-Programm)
  • Klassenrat
  • Schulversammlungen (Adventskreise, jahreszeitl. Zusammenkünfte, Einschulungs-bzw. Abschlussfeier, Nikolaus etc.)
  • Jahreszeitl. Schmücken des Schulhauses mit Schülerarbeiten
  • Schullandheim (3. od. 4. Klasse)
  • Projekt- bzw. Sporttage
  • Ausflüge/ Wandertag/ Unterrichtsgänge
  • Vielfältige Arbeitsgemeinschaften je nach Neigung des Schülers
  • Aufführungen bei Festen und Feiern
  • Gesundes Frühstück
  • Schüler-/ Klassenpaten
  • Umweltpapierhefte (blauer Engel)

2. Die Schüler sollen nach ihren Fähigkeiten lernen und gefördert werden.

Wir…

  • berücksichtigen die Lernvoraussetzungen
  • lernen mit allen Sinnen
  • stärken die Eigenverantwortung des Schülers
  • fördern das selbständige Lernen
  • ermöglichen entdeckendes Lernen
  • lernen in unterschiedlichen Sozial- und Arbeitsformen 

Umsetzungsbeispiele:

  • offene Unterrichtsformen
  • Differenzierung im Unterricht
  • Förderunterricht in den Kernfächern Deutsch und Mathematik
  • Forderunterricht (helle Köpfe)
  • LRS- Förderung
  • Leseförderung (Antolin, Lesenacht, Buchpräsentation, Autorenlesung)
  • Regelmäßige Vorlesestunden/ Vorleser
  • Individuelle Förderpläne mittels Online-Diagnose
  • Sprachförderung (D&PC)
  • Wettbewerbe (Lesewettbewerb, Känguruwettbewerb, Fußballturnier)

3. Die Lehrer bilden ein Team, das zusammenarbeitet und sich inspiriert.

Wir…

  • planen gemeinsam
  • reflektieren
  • entwickeln weiter

Umsetzungsbeispiele:

  • Austausch von Unterrichtsmaterialien
  • Festes Zeitfenster für gemeinsame Unterrichtsplanung
  • Festlegung der Leistungsbeurteilung
  • Austausch über Problemfälle
  • Regelmäßige Planungen und Besprechung mit Parallelkollegen
  • Klassenkonferenzen
  • Gemeinsame Schulhausgestaltung
  • Austausch mit weiterführenden Schulen in Weinheim
  • Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen
  • Jährliche schulinterne Fortbildungen (SchiLF)
  • Unterrichtsmitschau der Schulleitung, Beratung nebst Mitarbeitergespräch

4. Das Kollegium kooperiert mit Eltern und außerschulischen Partnern.

Wir…

  • erkennen den gemeinsamen Bildungsauftrag und setzen ihn um.

Umsetzungsbeispiele:

  • Elternabende
  • Eltern als Begleitpersonen (bei Ausflügen, beim Basteln, gesundem Frühstück etc.)
  • Eltern als Mitorganisatoren ( Sommerfest, Sporttag etc.)
  • Regelmäßige Elterngespräche
  • Schulträger
  • Lehrer im Ruhestand
  • Ehrenamtliche
  • Jugendbegleiter
  • Teambesprechungen mit den im Ganztag beteiligten Personen
  • Therapeuten
  • Stadtbibliothek
  • Kindergärten
  • Sportvereine
  • Agentur „Ganztägig Lernen“
  • Verband „Starke Grundschulen“
  • Kooperation mit den Kindergärten vor Ort

Aufgrund unterschiedlicher Lernvoraussetzungen, Begabungen und Neigungen unserer Schülerinnen und Schüler bieten wir mit der ganztäglichen Unterrichts- und Erziehungsarbeit stets die Möglichkeit, durch gemeinsame Lernerfahrungen das gegenseitige Verstehen zu fördern sowie die Bereitschaft zu sozialem Handeln und zur Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Lern- und Lebensbedingungen weiter zu entwickeln.

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Leitgedanken